Willkommen in Verona…Seit 2000 gehört die Altstadt von Verona zum Weltkulturerbe. Verona gilt nach Rom als zweite Stadt Italiens mit den best erhaltenen römischen Überresten. Schlendern Sie durch das historische Zentrum mit seinen schmalen Straßen, altehrwürdigen Patrizierhäusern, in denen sich exklusive Modegeschäfte und Restaurants etabliert haben, und geniessen Sie den unverwechselbaren Charme der Stadt. Sie ist die Stadt der Liebe, wo sich das berühmteste, romantische Drama aller Zeiten von Shakespeare, “Romeo und Julia” abspielt. Der romantische Rundgang durch die Stadt beginnt an Julias Balkon und endet am Liebesbrunnen. Casa Capuleti, besser bekannt als das „Haus der Julia“, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im Hof entdeckt man die bronzene Statue der Julia, ein Werk des Bildhauers Nereo Costantini, die jedes Jahr von Tausenden von Touristen aus aller Welt bestaunt wird. Das „Haus von Romeo“ befindet sich in der Via Arche Scaligere. Arena von Verona – Jedes Jahr aufs Neue verzaubert die einmalige Atmosphäre der Arena von Verona Opernfreunde aus aller Welt. Die traditionsreichen Opernfestspiele finden mit ihren opulenten Bühneninszenierungen in der Arena von Verona ihren wunderschönen und würdigen Rahmen. Der Spielplan verspricht einzigartige Opernerlebnisse mit den weltberühmten Opern Aida von Giuseppe Verdi, Carmen von Georges Bizet, Turandot und Tosca von -Giacomo -Puccini, der eng mit Verona verbundenen Tragödie von Romeo und Julia in Roméo et Juliette in französischer Sprache von Charles Gounod und zum ersten Mal Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart.
GESCHICHTE UND KUNST
Die Geschichte Veronas beginnt in der Antike als indoeuropäische Stämme, die Euganeer und Räterund möglicherweise auch die Etrusker. Der erste bedeutende Kontakt zur römischen Welt wird im Jahr 216 vor Christus geknüpft, als die Stadt als Verbündete Roms in die Schlacht von Kanna zieht. Die Geschichte der Stadt verwebt sich nun mit jener des antiken Roms und im ersten Jahrhundert vor Christus erhält Verona römische Stadtrechte. Aufgrund der Schönheit ihrer Monumente und ihrer politischen Bedeutung erhält Verona den Beinamen “Piccola Roma” (kleines Rom). Der strahlende Marmor seiner noch stehenden Denkmäler nimmt den Besucher mit auf eine 2000-jährige Reise in die Vergangenheit: das Amphitheater Arena, das Römische Theater, die Brücke Ponte Pietra, der Triumphbogen der Gavi sowie die Stadttore Porta Borsari und Porta Leoni. Bei einem Spaziergang auf der alten „Decumano massimo“ und der alten Via Postumia, heute Corso Cavour, Corso Portoni Borsari und Corso Santa Anastasia, stößt man auf das einstige römische Forum, die heutige Piazza Erbe. Unter den römischen Straßen liegen archäologische Ausgrabungsstätten mit den Überresten der prächtigen Stadt zur Zeit der Römer und der Scaliger. Mit dem Fall des römischen Reiches verbindet sich die Geschichte mit der Legende. Der ostgotischeKönig Teodorico wählt Verona als Residenz für seinen Hof und lässt seinen Königspalast auf ihren Hügeln errichten. Mit dem König Alboino, wird Verona in der Folgezeit die erste Hauptstadt der Langobarden in Italien. Im Mittelalter ist Verona eine eigenständige Gemeinde und erlebt ihre Blütezeit mit dem Beginn der Scaliger-Herrschaft. Das Stadtbild wandelt sich und wird durch bedeutende Bauwerke verschönert. Der Hof der Scaliger wird zu einem lebendigen Kunst- und Kulturzentrum, das Künstler und Dichter wie Giotto, Altichiero, Dante Alighieri und Petrarca anzieht. Aus dieser Zeit stammt traditionsgemäß auch die in Shakespeares Oper verewigte Liebesgeschichte von Romeo und Julia. Das Zeitalter der Scaliger Stadtherren gab Verona ein neues Gesicht: Es entstanden die Stadtmauern, das wunderschöne Castelvecchio und die Scaligerbrücke, der Palast des Cangrande und die anderen Residenzen der Herrschaftsfamilie della Scala, der Domus Mercatorum Piazza Erbe und ihre herrlichen schwebenden Grabstätten, die in den Himmel ragenden Arche Scaligere. Während der gesamten Renaissance gehört die Stadt der Republik Venedig an, mit der sie den Ruhm aus Kunst und gesellschaftlichem Leben teilt. Die einflussreichen Adelshäuser und die neuen bürgerlichen Handelsfamilien bereichern die Stadt um öffentliche Parks, Paläste, Villen und Kirchen und fördern gleichzeitig die wirtschaftliche, soziale und künstlerische Entwicklung der Stadt. In der ersten Hälfte des Ottocento ist Verona eine militärische Festung des Österreichischen Reiches und wird im Jahre 1866 schließlich italienisch. Während der Herrschaft der Habsburger wurde Verona zum Zentrum eines perfekten Verteidigungssystems, „Quadrilatero“ genannt, mit einer natürlichen Verstärkung der Mauerlinie. Bastionen und kleine Festungen umgaben nun die Stadt. Es entstanden zudem Zivilbauten wie der Palazzo Barbieri, Militärgebäude wie das Arsenal, sowie der neoklassizistische Monumentalfriedhof des Barbieri und neue herrschaftliche Paläste. Auch die Fassade der Gran Guardia wurde erneuert.
TYPISCHE PRODUKTEN
Günstige Klimabedingungen, fruchtbare Böden, Reichtum an Rohstoffen und Einheimische, die sich seit Jahrhunderten mit Hingabe der Landwirtschaft widmen, sind das Geheimnis der Ertragsfähigkeit der Veroneser Felder und der ungeheuren Produktvielfalt: Der Reis Vialone Nano IGP, den man sich zusammen mit dem Radicchio Rosso DOP, beides Produkte aus dem Flachland, in köstlichen Risottos schmecken lässt, Wurst wie die Soppressa, Käse und Milchprodukte aus der Lessinia, der Fisch vom Gardasee und aus heimischen Flüssen, das native Olivenöl extra und das Gemüse (Spargel aus Rivoli und dem Flachland, Kartoffeln für die Zubereitung von Gnocchi …). Nicht zu vergessen auch das Obst, beispielsweise Kirschen und Pfirsiche, deren Bäume in der Blütezeit ein herrliches Naturschauspiel bieten, Kastanien und Maronen DOP, die auf Anhöhen wachsen, Äpfel und Birnen sowie (Wasser-)Melonen aus der Ebene. Niemals fehlen darf der Wein, der König auf Veronas gedeckten Tischen: Verona ist unter den italienischen Provinzen führend in der Produktion von DOC-Weinen. 
Von den 22 DOC-Weinen, die in Venetien erzeugt werden, stammen gut 10 aus der Veroneser Hügellandschaft und sind untrennbar mit ihren Ursprungsgebieten verbunden. Diese folgen dem Lauf der Hügel, die ab dem Gardasee die gesamte Provinz bis zur Val d’Alpone an der Grenze zu Vicenza umfassen. 
Edle Tropfen wie der Valpolicella, der Recioto und der Amarone aus der Valpolicella, der Soave aus dem Gebiet an der Grenze zu Vicenza, der Weißwein aus Custoza, der Lugana und der Bardolino aus dem Gardaseehinterland, der Durello aus der Lessinia, der Arcole aus dem Flachland und der Valdadige aus der Weinregion “Terra dei Forti” (Land der Festungen). 
Wer kennt sie nicht, die Süßspeisen und das leckere Gebäck? Der berühmtePandoro und seine “Vorfahren”, der Nadalin in Sternenform, die Offella aus Bovolone zusammen mit dem Mandorlato aus Cologna Veneta, die Sfogliatine aus Villafranca, die Rofioi aus Sanguinetto (allesamt aus der Veroneser Ebene), die San Vigilini, die am 6. Januar in Garda beim Feuer “Rogo de la Vecia” und an Fastnacht verteilt werden, die Fritole, die Brassadèle (Kringel) und die Colomba zu Ostern sowie die Tortafrolla aus der Lessinia… 
Außerdem Honig aus der Lessinia und der Hügellandschaft am Gardasee, Trüffel, die Tortellini aus Valeggio und ihre Legende vom Liebesknoten, die traditionelle Agrumenkultur der Zitronenhaine bei der Burg in Torri und vieles mehr.