Cavriana, alte Festung in den Moränenhügeln – Eine der ältesten Siedlungen, in den südlichen Moränenhügeln, ist die Ortschaft Cavriana. Bei Ausgrabungen wurden Keramikstücke, Werkzeuge zum Angeln und zum Jagen, aus der Neolitschen Epoche, 5000 vor Christus gefunden.
In Dokumenten wurde Cavriana erstmalig 1045, in einer Urkunde Heinrich des Dritten erwähnt. Die Überreste der Befestigungsanlagen und der Burg stammen aus dem 11-13 Jahrhundert. Von 1367 bis 1708 herrschten hier die Gonzagas aus Mantua.
WAS ZU SEHEN IN CAVRIANA
Die Kirche Santa Maria della Pieve, aus dem 12. Jahrhundert, gebaut im lomardisch-romanischen Stil. Die Festung ist eine der grössten Anlagen in der Region Mantua. Auf den Grundmauern der antiken Festung entstand im 17. Jahrhundert ein Bollwerk aus Türmen, Wällen und einer Zugbrücke. Oratorio di San Sebastiano – Gewidmet San Sebastiano Martire (4 Jahrhundert). Wurde wie Pieve und S. Biagio in Castello im 12 Jahrhundert, auf der Schutzwand und Südseite der antiken Festung von Cavriana angelegt. Innen gibt es Fresken aus 9- 16 Jahrhundert. Chiesa Parrocchiale di Santa Maria Nova – Gebaut im 18 Jahrhundert auf einer vorhergegangen Kirche, von der nur noch der Apsis existiert. Das Projekt wurde von Giovanni Maria Borsotti unternommen und ist stilistisch in Verbindung zu bringen mit dem späteren lombardischen Barock. Rocca Fortezza – Es war einige Zeit der größten Befestigungsanlagen des mantuanischen Staates. Eine Zeitzeugin der antiken Ritterburg sind die Trümmer der alten Ringmauer geblieben, ein Zugangstor und Wachturm. Der Glockenturm ist aus dem 17 Jahrhundert . Am Ende der zweiten Hälfte des 17. Jdh. befanden sich dort Befestigungen, Türme, Mauern und Zugbrücke. Das Fort war bewohnt – in seinem Innern ein Oratorium des 12 Jahrhundert zum Dienst des Hofes.
WAS ZU TUN IN CAVRIANA
Für Fahrradfans bietet dieses Gebiet viele Möglichkeiten für jeden: vom professionellen Athleten bis zur Familie, die Relax sucht, denn die Moränischen Hügel werden die Bedürfnisse von jedem Fahrradliebhaber befriedigen. Eine nicht zu verpassende Möglichkeit für alle Radfahrer ist die Strecke “Mantova-Peschiera” mit den bekanntesten Fahrradwegen Italiens. Eine Strecke mit einer Länge von zirka 40 Km vorwiegend Flachland und für die ganze Familie geeignet und führt durch die eindrucksvollsten Orten der Hügel um den Gardasee herum, die in einer noch unberührten Landschaft eingebettet sind. Die Nähe zum Gardasee und zu den drei Provinzen Brescia, Mantova und Verona bereichert das Angebot der großen kulinarischen, für die Hügel typischen Traditionen in denLandwirtschaftsbetrieben, Restaurants, Gaststätten und Wirtshäusern. Kulinarische Freuden und der Wunsch nach Ruhe finden eine harmonische Verbindung in gemütlichen Einrichtungen, die auch das anspruchsvollste Publikum zufrieden stellen.